Vom Irrsinn zur neuen Welt

Auszug aus dem Buch John O´Donnohue in seinem Buch ANAM Care, Seite 126: „Asketische Einsamkeit verlangt nach Stille. Die Stille ist eines der Hauptopfer in unserer modernen Kultur. Wir leben in einem hektischen und visuell aggressiven Zeitalter, in dem alles ans Licht gezerrt und dem sensationslüsternen Blick der Öffentlichkeit preisgegeben wird. Die ständig zunehmende Homogenisierung und Globalisierung unserer Kultur verleiht dem Bild, dem Schein, dem Image eine ungeheure Macht. Die fortschreitende Vernetzung der Welt ermöglicht es, den bewusst dazu ausgewählten Bildern Universalität zu erlangen.


Wir werden von einer unglaublich subtil und wirkungsvoll arbeitenden Verwirrungsindustrie beherrscht, die alles, was Tiefe besitzt und in unserer inneren Stille lebt, vollkommen ignoriert. Die Oberfläche unseres Geistes wird unaufhörlich von der Macht der Bilder verführt. … Einer der Gründe, weshalb so viele Menschen leiden, ist nicht so sehr, dass sie stresserzeugenden Aktivitäten nachgingen, sondern dass sie sich so wenig Zeit für die Stille nehmen. Ein fruchtbares Leben ohne Stille und Raum ist undenkbar.“
John O´Donnohue in seinem Buch ANAM Care, Seite 126.


Eine wunderbare, spannende Zeit hier auf Erden.
Der Wandel auf Erden geschieht – sehen wir es schon?
Was ist unser – mein, dein, unser Platz, unser Wirken darin?
Das Jonathan ist bereit, euch zu empfangen und seinen Beitrag zur Bewusstwerdung zu geben und wir, das Team gehen diesen Weg tagtäglich mit allen Herausforderungen und Geschenken.

Uns scheint es wichtig, freiwillig für uns selbst Zeiten des Innehaltens einzuplanen und für unseren Bewusstseinsweg Zeit Energie und Geld zu geben. Unser Bild ist nach wie vor, Wandlung in unserem Leben und auf Erden, geschieht durch Bewusstwerdung, durch Bewusst-Sein, durch bewusstes leben und lieben. Somit die Einladung zu dieser Gewahr-Seins-Reise, als tägliche Übung. Jede positive Entfaltung beginnt bei unserer inneren Heilung.
Es scheint so, dass Mutter Erde gerade alles tut um unser Erwachen zu fördern.
Auf der Erde ist gerade zu viel Unsinn gelebt, der zwangsläufig zur Zerstörung unserer Lebensgrundlage führen muss. Nach dem Global Chemical Report https://bit.ly/2ZEShNa ist sichtbar, dass wir uns zur Überbevölkerung keine großen Gedanken machen müssen, denn wir sind dabei uns zu vergiften und damit die Erdbevölkerung zu reduzieren. Oder wir handeln grundsätzlich neu – überdenken unser derzeitiges Leben und beginnen neu. Das fällt uns als Menschheit wohl nicht so leicht.
Es ist wunderbar, auch bei den Nebenwirkungen, dass weltweit ein Innehalten geschieht. Es beinhaltet die Chance, zu überprüfen, ob wir immer schneller rennen müssen, ob wir immer mehr konsumieren müssen, ob wir immer mehr Urlaubsflüge machen müssen. Es könnte sein, dass wir durch das Innehalten erkennen, was uns wirklich, wirklich wichtig ist. Dass wir erkennen, dass die ganzen Aktivitäten, der ganze Konsum, das Ganze mehr und mehr und dass wir ja alle auf eine Art mitgespielt haben, nur war, um uns selbst nicht zu begegnen. Diese Rallye ist nicht neu auf Erden. Wir können sie beenden. Erstmal für uns selbst.
Wir alle sahen Missstände. Was haben wir getan? Wir haben akzeptiert, dass Kinder ungern in die Schule gehen und haben versucht, die Kinder zu verändern. Kinder wollen lernen, Kinder wollen mit Freude lernen, Kinder sind wissbegierig, das würde bedeuten, Kinder haben totale Lust auf Schule. Wenn nicht, gehört die Schule verändert. Das würde jedoch die Lehrer aus der Komfortzone katapultieren. Alle bestehenden Systeme kämpfen, egal ob bewusst oder unbewusst für ihre Erhaltung.


Und darum geht es wohl, dass jeder sich besinnt, neu ausrichtet, immer wieder, und seinen – egal wie groß oder klein er ist – Beitrag für eine wunderbare Welt leistet. Jeden Tag mindestens einen kleinen Schritt.

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