Midananda-Sein – die Kraft der Gemeinschaft (er)leben

„Der ärgste Feind und Verderber der Menschen:
der auf Denkfaulheit und Ruhebedürfnis
beruhende Drang nach dem Kollektiv.“

Hermann Hesse

Schöpferfeld, Übungsraum, Klärungsraum. Das Alte würdigen und den Schritt ins Neue machen … über die Schwelle. Damit bereit sein für diese Zeit des Wandels. Altes löst sich auf, bricht zusammen … Sind wir dann betroffen davon oder schon in der neuen Welt? Jammern oder Vorreiter sein? Die Chancen sehen und sie leben. Aus alten Ängsten ins Vertrauen und die Schöpferkraft gehen.

Du warst schon dabei bei einem der Midananda-Treffen und hast erlebt, wie wir gemeinsam gestaltet haben? Du hast die Freude und die Kraft des Miteinander-Seins erlebt? Ist es eine positive Erinnerung? Lust dabei? Was ist das, was dich und uns alle derzeit bewegt und auch zum Mitananda-Treffen lockt, motiviert? Wo mag diese Welt hingehen? Welche Kräfte ringen da gerade miteinander? Und welche Kräfte unterstütze ich, du, wir?

Wir alle sehen, wie wir Menschen dabei sind, die Erde unbewohnbar zu machen. Es ist nur eine Frage der Zeit. Denn, wenn wir die Produktentwicklungskurve aus dem Marketing nehmen, ist die Zeit sehr begrenzt.

Die Firmen sind sehr interessiert, dass die Dinge immer weniger lang halten und immer teurer werden. Für den einzelnen Konsumenten bedeutet das, dass er für sein Überleben immer mehr Geld braucht – also immer schneller rennen muss. Ja nicht zum Hinspüren kommt, denn sonst handelt er anders. Um das Alte auszuhalten, braucht es bewusstseinsverengende Drogen wie schlechte Nahrungsmittel, Alkohol, andere Stimulanzien, Zigaretten, Kaffee, Zucker … auch Schulden wirken … voll beschäftigt sein … sinnloses Rennen.

Prüfen: Was brauche ich wirklich? Wofür schenke ich mein Leben? Wenn es zum Beispiel heißt: „Bioprodukte sind mir zu teuer, das kann ich mir nicht leisten.“ Dann wollen wir aus unserer Gewohnheit heraus ähnliche Produkte wie im Supermarkt und im Bioladen kaufen. Wieviel teurer sind Grundnahrungsmittel – wie Reis, Getreide, Hülsenfrüchte Gemüse, Obst – wirklich? Bei verarbeiteten (konventionellen) Produkten wäre genau zu prüfen, was alles drin ist – von Zucker bis Konservierungsstoffem und lauter krankmachende Substanzen.  Das bedeutet im Endergebnis sind diese Produkte viel teurer. Das Problem ist jedoch, dass wir hochverarbeitete Lebensmittel mittlerweile auch immer mehr in den Naturkostläden finden. Es gibt immer mehr Produkte, die nur Füllstoffe sind, immer mehr lebensfeindliche Produkte, krankmachende Produkte. Jedoch die Krankheitskosten sind sozialisiert über die Krankenkassen. Wir bekommen gar nicht mit, ob unsere Krankheitskosten 200 € im Jahr sind oder 200.000 €.

Wenn wir eine neue Qualität auf Erden haben wollen, dann haben wir, d.h. jeder einzelne, sein Leben zu verändern und das fängt im Kleinen an. Anstatt wie jahrelang die Weleda Sole Zahncreme zu benutzen, die ich ursprünglich super fand, jedoch sah, da ist viel Verpackung für die kleine Menge Zahnpasta dabei. Jetzt mache ich mir selber die Zahnpasta aus Natron und Kokosfett. Wobei das Kokosfett auch schon wieder zu hinterfragen ist. Ich habe es auch mit Olivenöl gemacht, das ich selbst vom Bauern mitbringe oder mit Sonnenblumenöl, das hier vor Ort angebaut und gepresst wird. Es beginnt bei den kleinen Schritten und geht weiter zu größeren. Prüfen, warum wir so viel brauchen, um ein schwer erträgliches Leben zu kompensieren, zu überdecken. Fragte ich doch jemanden, der Diabetes hat, warum er denn unbedingt zum Essen den Nachtisch braucht, noch dazu doppelte Portion? Antwort: „Dann fehlt mir die Süße des Lebens komplett.“ Wie weit ist Diabetes ein Ausdruck davon, eine Wirkung davon, dass wir nicht wirklich die Süße des Lebens leben? In diesem Falle war klar ersichtlich, dass er sich Nähe, Berührung wünscht. Dass dies aus dem Mangel nicht gelingt und er versucht, diese Leere über Zucker auszugleichen. Ich sehe es deutlich bei anderen. Inwieweit schaue ich bei mir selbst? Wo verweigere ich mir die Süße des Lebens und stürze mich in viele Aktivitäten? Ja, da ist Fülle in meinem Leben und was ist „Next Level“? Das nächste Lebenskapitel, was steht da drin?

Das Midananda Event als Schöpferfeld, Übungsraum und Klärungsraum

Ein Teil der Midananda Treffen ist es, da zu forschen, neue erfüllende Erfahrung machen, neue Erkenntnisse erringen, machen, genießen, neue Impulse für „mein“ Leben erhalten und diese teilen. Ein weiterer Teil kann sein, mit Partnern, Freunden, bei diesem Begegnungsraum dabei zu sein und da, wo ich vergeblich versucht habe, dem Partner etwas nahezubringen, von dieser anderen, neuen Welt, diese Aufgabe anderen übergeben und zu sehen: So gelingt es im Midananda.

Meine Erfahrung im Vater sein ist, dass ich vieles meinen Kindern wunderbar vermitteln kann und für andere Sachen sich Partner leichttun. Wenn ich alleine dafür zuständig bin, meine Kinder förderliche Lebenserfahrung machen zu lassen, ist das komplette Überforderung. Mit wertvollen, bewussten Partnern gelingt das in Leichtigkeit. Was ich damit praktisch meine? Nun, ich kenne Mütter, die mit Kindern lange kämpften, weil sie kein Gemüse essen wollten, wo Mutter doch so überzeugt ist, dass das so gesund und so wichtig ist. In der Wüste beim Mithelfen beim Kochen, sind die Kinder plötzlich ganz neugierig und haben ganz selbst-verständlich alles Gemüse probiert, entdeckt, gegessen und genossen, das sie zu Hause lange verweigert hatten. Es geschah auch, dass Mutter vorwurfsvoll auftauchte und sagte „warum isst du das Zuhause nicht, aber hier?“ Ich schaltete mich dazwischen und sagte: „Hier ist niemand, der Druck macht. Hier gibt es eine Einladung und wir erforschen zusammen neugierig Nahrungsmittel.“ Bei Salaten, die wir für die Gruppe bereiten, probieren wir und fragen uns: Was braucht dieser Salat noch und dann machen wir es zusammen und erleben, wie etwas Essig, etwas Zitrone, etwas Pfeffer, etwas Muskat oder den Salat wunderbar weiter zur Entfaltung bringt.

Es ist deine und unsere Entscheidung,
ob wir in der kleingeistigen Matrix leben oder unserer Schöpferkraft
und ihren hohen Zielen dienen … unserem Lebensauftrag folgen.
An sich ganz einfach – es bracht nur unsere Entscheidung und Ausrichtung.
Es zeigt sich im Alltag … einfach lauschen und folgen und das tun,
was getan sein will.

In der Komfortzone bleiben, bis sie sich auflöst oder Pionier sein, aufbrechen, das Alte loslassen, die Neuzeit betreten und sie leben. Nur dadurch wird sie Wirklichkeit. Erst mal für mich, dann für mein Umfeld und dann breitet sie sich weiter aus. Die Menschen, die es beginnen zu leben sind verbunden, schauen gemeinsam in die Richtung der neuen Welt. Sie mag sich entfalten, wir wirken mit.


Impuls-Beiträge zum Thema Gemeinschaft von Charles Kunow:


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