Die Blüten des Lebens annehmen & danken

Es sprießt schon, nach der Be-Sinnung des Winters treibt es aus. Erst sprießt feines Grün heraus, dann kommen die zarten Blüten. Erneuerung und Wachstum auf allen Ebenen. Es geht darum, dass auch wir, jeder Einzelne, neu geboren werden in den Frühling hinein und wir unseren Platz im Leben immer wieder neu einnehmen.

Etliches, was in der Welt gerade „ungut“ aussieht und wirkt, wird sich wohl als sehr heilend in der Welt entpuppen. Und es liegt an uns, an jedem Einzelnen, welche Ausrichtung wir leben, welche Impulse wir einbringen. Sind wir Opfer oder „Täter“? Gehen wir das Risiko ein oder verstecken wir uns und hoffen?

Oft müssen Dinge extrem werden, bevor der Wandel geschieht. Viele kennen das wohl – bei sich selbst und/oder im Umfeld. Krankheiten müssen oft erst sehr deutlich werden, den normalen Alltag stoppen, bevor Hinwendung geschieht und dann die Chance für Wandel entsteht. So ist es im Großen auch. Der Mensch scheint in seiner Lernfähigkeit zäh und erstaunlich leidensfähig zu sein. Und ja, wir als Einzelne können unsere Gewahr-Seins-Fähigkeit erhöhen – und damit alles viel früher, ganz früh wahrnehmen, lauschen, mitteilen und bewusst damit sein. Egal ob in Beziehungen, in der Zusammenarbeit, bei Projekten. Und ja, wenn wir vorausgehen, werden die Anderen in unserem Feld Schritt für Schritt den Wert des Gewahr-Seins schätzen lernen und erkennen, dass, wenn wir etwas wahrnehmen und das Risiko des Mitteilens eingehen, wir uns viele Umwege und Stress sparen. Wir werden fähig, immer früher zu erkennen, gewahr zu sein und dem Weg zu folgen.

Der Mut zur Ehrlichkeit und das ausgerichtete Handeln hat wohl die höchste „Rentabilität“, bringt den höchsten Nutzen, wenn wir in Harmonie, in Freude, in Liebe sind und gestalten wollen. Zum Wohle von allem. Je früher wir Störungen und Abweichungen wahrnehmen, umso weniger Aufwand ist es, es wieder „in die Spur“ zubringen. Je feiner wir die ersten Missklänge hören, umso leichter können wir es wieder stimmen oder es stimmt sich selbst, durch die Aufmerksamkeit, durch das bewusste Sein. Es wird immer spielerischer.

Auf der Welt wirklich anzukommen, bedeutet, in Verbindung mit der Natur zu sein, in kraftvoller Natur zu sein. Aktive und stille Zeiten zu leben. Mit all unseren Sinnen zu leben, uns zu zelebrieren, uns zu lieben, Liebe zu teilen … einfach freud- und lustvoll zu sein und es zu teilen, andere anzustecken, Liebe sein … Was mag mehr Sinn machen? Mehr „Wert“ kreieren?

Dazu kommt: Das Heilendste, was wir tun können, ist dankbar zu sein, zu danken für das, was ist.Danke für den Tag, danke für meine Ohren, die so exzellent lauschen, Dank meinen Lungen, Beinen, Herz … All ihr Teile meines Körpers, die ihr alle so hingebungsvoll exzellent dient.

Danke für die Luft, die ich atmen darf.
Danke für diese liebenden Wesen mit mir, mit denen ich mein Leben teilen darf.
Danke …

Danke

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